Brucker Zentrum für Gesundheit

Naturheilpraxis Martina Räke

Traditionelle Chinesische Medizin - TCM

Die Traditionelle Chinesische Medizin beinhaltet zahlreiche Therapieformen wie z. B. Akupunktur, Phytotherapie (Kräuterheilkunde), chinesischen Diätetik (Ernährungslehre), Qi-Gong und Tai-Chi (Bewegungslehre), sowie Tuina und Anmo (Drücken und Schieben, in etwa wie die westliche Massage und Osteopathie) oder auch Siang Mien (Gesichtsbetrachtung).

Sie alle entstanden aus Jahrtausende langer Beobachtung der Natur. Die TCM geht davon aus, dass sich die Phänomene der Natur (Makrokosmos) im Menschen und seinen Krankheitsbildern (Mikrokosmos) widerspiegeln. Traditionelle chinesische Therapiemethoden beinhalten eine ganzheitliche Herangehensweise auf Grundlage differenzierter diagnostischer Methoden, aus welchen eine individuelle Therapie entwickelt wird. Ziel der Behandlung ist es, den freien Fluss der Energie (Qi) des Menschen wiederherzustellen, ihn in seine Mitte zu bringen und ihm eine gesunde Lebensweise im Einklang mit Natur und Umwelt nahezubringen.

Die Ursprünge der chinesischen Medizin liegen Jahrtausende zurück und erreichten schon mehrere Jahrhunderte v. Chr. eine erste Blütezeit. Die TCM ist eine Entwicklung aus der Volksheilkunde, verbunden mit schamanistischen Anteilen und den Prinzipien der taoistischen Philosophie, deren Begründung Laotse (ca. 6. Jh. v. Chr.) zugeschrieben wird. Die erste schriftliche Aufzeichnung, das Huáng Dì Nèi Jīng (Die Medizin des Gelben Kaisers) stammt ca. aus dem 2. Jh. v.Chr.

Die chinesische Medizin wurde jedoch im Laufe der Jahrhunderte stetig weiterentwickelt. Nach der Gründung der Volksrepublik China im Jahre 1911 wurde anfänglich versucht, sie zu verbieten. Erst nach 1949 wurde sie erneut offiziell gefördert. Seit den 70er Jahren wurde vor allem die Akupunktur in westlichen Ländern zunehmend populär. Sie wird in Deutschland von Heilpraktikern und Ärzten angewendet. Die Traditionelle Chinesische Medizin kann bei akuten und chronischen Erkrankungen eingesetzt werden, auch als Begleitung zur schulmedizinischen Behandlung.

Beispiele für mögliche Anwendungsbereiche sind u.a.:
Allergien, Schmerzerkrankungen, Migräne, Verdauungsstörungen, Asthma, Erkältungskrankheiten.

Es gibt eine WHO-Liste, die die bisher als erfolgreich getesteten Indikationen für den Einsatz von Akupunktur auflistet (s. unter Akupunktur). Ob eine Behandlung sinnvoll ist, besprechen Sie am besten mit Ihrem behandelnden Heilpraktiker oder Arzt.

Siehe auch die Stichworte:

Anmo (siehe Tuina)

Akupunktur (siehe dort)

Ernährungslehre (siehe unter

„Diätetik“)

Gua Sha (siehe dort, übersetzt: Schaben)

Moxibustion (siehe dort, bedeutet: Abbrennen von Kräutern, in der Regel von Beifuß)

Phytotherapie, chinesische (siehe dort, übersetzt: Heilpflanzenkunde)

Pulsdiagnose (siehe dort)

Qi-Gong (siehe dort)

Siang Mien (Kunst des chinesischen Gesichtslesens, siehe auch unter Antlitzdiagnose)

Tuina & Anmo (übersetzt: Drücken und Schieben)

Zungendiagnose (siehe dort)

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