Brucker Zentrum für Gesundheit

Naturheilpraxis Martina Räke

Spagyrik

Teil der Traditionell Abendländischen Medizin.

Die Spagyrik bezeichnet eine alchemistische Aufbereitungsform von Medikamenten. Im Prinzip wird ein spagyrisches Medikament ähnlich wie ein homöopathisches nach bestimmten Kriterien hergestellt. Hierbei werden pflanzliche, mineralische und tierische Ausgangssubstanzen mit Hilfe chemischer Verfahrenstechniken, die als charakteristisch für die alchemistische Verfahrensweise gelten, zu Medikamenten verarbeitet, z. B. mittels Destillation, Mazeration, Gärung oder Kalzinierung. Die Verfahrensschritte konzentrieren sich in der alchemistischen Weltanschauung auf die Abtrennung des „Wesentlichen“ von seiner stofflichen Erscheinung. Am Schluss steht die Zusammenführung der Zwischenstufen („Konjugation“) zur „Quintessenz“, der besondere Heilkräfte zugeschrieben werden.

Heute werden auch verschiedene Heilsysteme zusammenfassend mit dem Begriff Spagyrik bezeichnet. Das therapeutische Ziel ist die positive Beeinflussung der „Lebenskraft“ und damit die Aktivierung der Selbstheilungskräfte.

Der theoretische Hintergrund ist bei den unterschiedlichen spagyrischen Richtungen nicht einheitlich. Grundlage bilden Vorstellungen aus der antiken Naturphilosophie (z. B. „Elementenlehre“), die Signaturenlehre und Vorstellungen aus der Humoralpathologie.

 

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