Brucker Zentrum für Gesundheit

Naturheilpraxis Martina Räke

Antlitzbetrachtung
auch als Antlitzdiagnose oder –analyse bezeichnet –
Bestandteil sowohl der TCM (s. dort) als auch „nach Schüßler“ (s. dort) im Sinne einer Suche nach Mineralstoffmangelzeichen im Gesicht als auch der Psychophysiognomie

„Jeder Mensch hat das Gesicht, das er verdient“, meint schon Albert Camus. Allerdings schätzt er, dass dies ab dem 30. Lebensjahr zuträfe. Ein gleichlautendes, chinesisches Sprichwort erst ab 50. Vermutlich liegt das daran, dass „die Chinesen die Muße“ schätzen. Langsam und ausgiebig zu essen, ist bei unseren östlichen Nachbarn beispielsweise enorm wichtig.

Die Patho-Physiognomik, also die Suche nach Krankheitszeichen in der Antlitzdiagnose, ist eine Erfahrungswissenschaft, die Natale Ferronato (Schweiz) begründet hat. Seiner Lehre liegt die Erkenntnis zugrunde, dass eine physiologische Verbindung zwischen den Körperfunktionen und der Gesichtshaut besteht.

Das Wissen, dass wiederkehrende Mimik Spuren im Gesicht hinterlässt, ist somit alt und findet sich in zahlreichen Kulturen wieder. Dieses Wissen können wir uns bei der Suche nach Störungen im Bereich von Mineralstoffmängeln (wie bei Schüßlersalzen) oder nach Krankheiten zunutze machen im Sinne eines umfassenderen Verständnisses des Menschen.

Die so genannte „Psycho-Physiognomik“ ist die Körper- und Seelen-Ausdruckskunde nach Carl Huter. Teile seiner Lehre wurden von den Nationalsozialisten pervertiert und missbraucht, wodurch er in Verruf geraten ist. Einige seiner Erkenntnisse konnte die moderne Wissenschaft inzwischen jedoch bestätigen. Hilfreich sind diese für die Erkenntnis von mentalen oder emotionalen Fähigkeiten, z.B. bei der Berufssuche für junge Menschen oder für jeden, der mehr über sich selbst wissen möchte.

Die Anlitzdiagnose gibt Hinweise auf Störungen und unterstützt die Suche nach einer für den Patienten individuellen Therapie, sie gibt jedoch alleine keine Auskunft über organische Erkrankungen.

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