Brucker Zentrum für Gesundheit

Naturheilpraxis Martina Räke

Akupunktur:
Körper-, Ohr-, Hand- und Augenakupunktur -
Bestandteil der Traditionellen Chinesischen (sowie im Fall der Handakupunktur auch koreanischen) Medizin

Akupunktur ist ein Teilbereich der Chinesischen Medizin. Unter Akupunktur versteht man das Nadeln von Akupunkturpunkten, wobei auf einigen Nadeln auch Kräuter aufgesetzt und abgebrannt werden (Moxibustion).

Schon etwa 8000 v. Chr. wurden in China Steinsplitter als eine Form von Akupunktur genutzt. Das erste schriftliche Werk, das chinesische Medizin und Akupunktur thematisierte, das Huáng Dì Nèi Jīng (übersetzt als „Die Medizin des Gelben Kaisers“ oder kurz „Der gelbe Kaiser“), stammt ca. aus dem 2. Jh. v. Chr. Auch bei „Ötzi“, der vor ca. 5200 Jahren lebte, fanden sich Tätowierungen auf Akupunkturpunkten, die z. B. bei rheumatoiden Krankheiten eingesetzt würden.

Seit etwa 150 Jahren hat auch der Westen begonnen, sich für Akupunktur zu interessieren, anfänglich wegen der Schmerz lindernden Eigenschaften.

Heute wird Akupunktur bei akuten und chronischen Krankheiten eingesetzt, z. B. Erkrankungen der Atmungsorgane oder des Verdauungstraktes, bei Allergien, Depressionen, Erkrankungen des rheumatoiden Formenkreises, Erschöpfungszustände, Herz- und Kreislauferkrankungen, Infektionsanfälligkeit, Kopfschmerz und Migräne, Nervosität, nach postoperativen Eingriffen, Schlafstörungen, Wirbelsäulenerkrankungen u. v. m.

Die Vorstellungen der Chinesischen Medizin gehen dahin, dass durch ein gezieltes Setzen der Akupunkturnadeln „der freie Fluss des Qi“ wiederhergestellt wird, wodurch der Mensch wieder in sein natürliches Gleichgewicht gebracht werden kann. Der Patient kann genesen. Die Vorstellung geht dahin, dass im Körper die Lebensenergie (Qi) in Energieleitbahnen (Meridiane) fließt, die unseren Körper wie ein Netzwerk durchziehen und mit lebensnotwendiger Energie versorgen. Messungen haben ergeben, dass sich der Hautwiderstand an Akupunkturpunkten durch Nadeln verändert.

Das Therapiemodell der Akupunktur wie der gesamten Traditionellen Chinesischen Medizin ist den Erscheinungsformen der Natur abgeschaut. Der Grundgedanke ist, dass der Mensch als Teil der Natur sich entsprechend verhält. Die TCM sieht sich somit als Grundpfeiler einer natürlichen Lebensgestaltung des Menschen. Die Basis der TCM bilden u. a. die Theorien von Yin und Yang (das Prinzip der Dualität) sowie die der Fünf Elemente bzw. Wandlungsphasen.

Auf Grundlage einer detaillierten Anamnese, welche die körperlichen, geistigen und seelischen Belange des Patienten mit einbezieht, sowie der chinesischen Puls- und Zungendiagnose, wird ein individuelles Akupunkturprogramm erstellt.

Es gibt eine WHO-Liste, die die bisher als erfolgreich getesteten Indikationen für den Einsatz von Akupunktur auflistet. Davon abgesehen kann Akupunktur kann auch bei ungünstigen Prognosen begleitend zur Schulmedizin im Sinne einer Linderung oder Verbesserung der Gesamtsituation eingesetzt werden. Ob eine Behandlung sinnvoll ist, besprechen Sie am besten mit Ihrem behandelnden Heilpraktiker oder Arzt.

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