Brucker Zentrum für Gesundheit

Naturheilpraxis Martina Räke

Dezember 2012

Wenn wir am Ende unseres Lebens (wahlweise des Jahres 2012) zurück schauen, wird es zwei große Fragen geben:
Habe ich mein Leben wirklich gelebt.
Habe ich von ganzem Herzen geliebt.
Aus: Jack, Kornfield, Meditationen, die unser Herz öffnen

November

Warum entdeckt der eine ein Königreich auf seiner Scholle und der andere kehrt mit leeren Augen aus sämtlichen Reichen der Welt zurück?
MR 20121024

Oktober

Die Epigenetik sagt, Gene seien nicht alles – entscheidend sei, wie sie gelesen werden. Die Quantenphysik sagt, entscheidend dafür, ob ein Photon sich als Welle oder Teilchen zu erkennen gibt, sei die Erwartungshaltung des Betrachters.
Rückschlüsse auf menschliche Beziehungen sind sowohl erlaubt als auch erwünscht.
MR 20121013

September

Eure Freude ist euer Leid ohne Maske.
und derselbe Brunnen,
aus dem euer Lachen aufsteigt,
war oft von euren Tränen erfüllt.
Und wie könnte es anders sein?
Je tiefer sich das Leid in euer Sein eingräbt,
desto mehr Freuden könnte ihr fassen.
Khalil Gibran

August

Die Kugeln, mit denen Gott auf die Erde schießt, heißen Kometen – Samen oder Todeskugel, was hat er sich wohl dabei gedacht?
MR 20120226

Juli 2012

Nur so ein Gedanke:
Laster und Tugenden beruhen auf den selben Fähigkeiten. Das Leben als Lernprozess hilft uns, aus den Lastern Tugenden zu machen.
MR 20120320

Juni 2012

Der, der dich verletzt hat, war entweder stärker oder schwächer als du. War er schwächer, schone ihn. War er stärker, schone dich.
Seneca

Mai 2012

Um zu dem Menschen zu werden, der du sein möchtest, frage dich bei jedem Gedanken: Will ich, dass dieser Gedanken meine Zukunft ist?
MR 20120113

April 2012

Niemals wird dir ein Wunsch gegeben, ohne dass dir auch die Kraft verliehen wurde, ihn zu verwirklichen. Es mag allerdings sein, dass du dich dafür anstrengen musst.
Richard Bach, Illusionen

März 2012

Die 4 Frauen
Das Leben eines erfolgreichen Mannes neigte sich dem Ende zu. Er rief seine vierte Frau zu sich, mit der er erst seit kurzem verheiratet war. „Meine Geliebte, ohne dich werde ich sehr einsam sein. Wirst du mich begleiten?“, fragte er sie.

„Ich werde auf der Trauerfeier dein Loblied singen, mehr kann ich nicht für dich tun.“, entgegnete sie. Der Alte war enttäuscht, hatte er seine jüngste Frau doch zu allen wichtigen Anlässen mitgenommen, voller Stolz. Wieso liebte sie ihn nicht ebenso?

Er rief seine dritte Frau zu sich. Schwer hatte er arbeiten müssen, um ihre Gunst zu gewinnen, viele hatten ihn um sie beneidet, so begehrt war sie. Er stelle ihr dieselbe Frage. „Das geht nicht.,“ entgegnete diese. „Ich werde dir eine unvergessene Trauerfeier ausrichten, doch danach werde ich mit deinen Söhnen gehen.“ Ihre Untreue erschütterte ihn zutiefst.

Verzweifelt rief er seine zweite Frau zu sich. Mit ihr war er aufgewachsen, sie war stets bei ihm gewesen und hatte ihm gute Ratschläge erteilt. Auf dieselbe Frage antwortete sie: „Ich werde dich bis an dein Grab gebleiten, doch nicht weiter.“ Der Alte war am Boden zerstört.

So rief er seine Erste zu sich und stellte ihr dieselbe Frage: „Selbstverständlich begleite ich dich.“, entgegnete sie gleichmütig. „Ich gehe doch stets mit dir, von einem Leben zum anderen.“

Haben Sie erraten, wer die Vier sind – die übrigens auch uns begleiten?
Die vierte ist Ruhm, die dritte Reichtum, die zweite Familie und die erste Karma.
sinngemäß zitiert nach einer buddhistischen Geschichte

Februar 2012

In Anlehnung an die Geschichte der Sitar vom August 2009 möchte ich diese Geschichte erzählen:
Ein alter Mann aus einem abgelegenen Bergdorf kommt in eine Stadt. Dort hört er ein kratzendes, kreischendes Geräusch, dass seine Ohren schmerzt. Er geht zur Quelle des Geräuschs und findet einen kleinen Jungen, der ihm erklärt, dass er auf einer Geige übt. Nie wieder, beschließt der Mann, will er so ein fürchterliches Geräusch hören. Tage später hört er ein zauberhafte Töne und nähert sich dem Ursprung. Eine alte Dame spielt auf dem selben Instrument. Der Alte versteht augenblicklich, dass die fürchterlichen Geräusche nicht die Schuld der Geige sind. Der Junge hatte nur noch nicht gelernt, das Instrument zu beherrschen. Der Alte war ein einfacher, aber weiser Mann und beschloss, diese Erkenntnis auf seinen Glauben zu übertragen. Wieder einige Tage später hörte der Mann Klänge, deren Schönheit sogar das Spiel der Virtuosin auf der Geige übertraf. Die unbekannten Klänge rührten sein Herz mehr als alles andere zuvor. Als er zu dem Platz kam, von dem die Töne ausgingen, fand er dort ein ganzes Orchester vor.
sinngemäß zitiert nach einer buddhistischen Geschichte

JANUAR 2012

Ein junger Indianer fragt seinen Großvater: „In mir sind zwei Wölfe. Einer will töten und zerstören, der andere Frieden und Schönheit auf die Welt bringen. Sage mir, Großvater, welcher der beiden wird siegen?“ Der Alte erwidert: „Derjenige, den du fütterst.“
sinngemäß zitiert aus Villoldo/Perlmutter: Das erleuchtete Gehirn

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