Brucker Zentrum für Gesundheit

Naturheilpraxis Martina Räke

DEZEMBER 2011

Wer einen Engel sucht und nur auf die Flügel schaut, könnte eine Gans nach Hause bringen.
Georg Christoph Lichtenberg

NOVEMBER 2011

Ich bin nicht sicher, mit welchen Waffen der dritte Weltkrieg ausgetragen wird, aber im vierten Weltkrieg werden sie mit Stöcken und Steinen kämpfen.
Albert Einstein

OKTOBER 2011

Ich habe diese Übung ca. 1996 oder 97, entliehen aus den „Prophezeiungen von Celestine“, in einer Gruppe gemacht und auch mein Mann macht sie häufig in der Schule, mit großem Erfolg. Deshalb gebe ich sie hier wieder. Sie eignet sich, ganz gleich ob man sich gerade erst kennen gelernt hat oder schon viele Jahre mit anderen in einer Gruppe ist. Auch für Familienfeste ist dies eine Möglichkeit, anderen zu zeigen, dass sie uns wichtig sind. So geht es:
Jeder schreibt auf eine Karteikarte oder ein Blatt Papier den Namen eines Mitspielers und z.B. drei bis fünf positive Eigenschaften (am besten die Anzahl vorab festlegen), die der Schreibende in diesem Menschen sieht. Also z.B. „Anne: offen, warmherzig, neugierig auf das Leben.“ Oder: „Peter, einfühlsam, zielstrebig, zuverlässig.“
Die Karten oder Blätter mit den positiven Merkmalen gibt jeder dann dem Menschen, der darauf beschrieben wird. Als Lehrer kann man die Liste der Zuordnungen auch auf einem Blatt zusammenschreiben und dem Schüler oder der Schülerin bei einem speziellen Anlass überreichen.
Die meisten glauben nicht, dass andere so viele gute Eigenschaften in ihnen sehen oder sie so gemocht werden. Auch stärkt die Übung das gute Gemeinschaftsgefühl.

SEPTEMBER 2011

Zwei Mönche waren auf Wanderschaft. Eines Tages kamen sie an einen breiten Fluss. Dort stand eine junge Frau in wunderschönen Kleidern, die den Fluss überqueren wollte. Da das Wasser tief war, traute sie sich nicht über den Fluss.
Ohne zu zögern, bot der Ältere der Mönche der Frau an, sie über den Fluss zu tragen. Er hob sie auf seine Schultern und watete mit ihr durch das Wasser. Auf der anderen Flussseite setzte er sie in trockenen Kleidern ab. Auch der zweite Mönch durchquerte den Fluss und die beiden Mönche setzten ihre Wanderung fort.
Nach einer Weile begann der eine Mönch, den anderen zu kritisieren: „Was du getan hast, war nicht richtig. Wir dürfen keinen Kontakt mit Frauen haben oder sie berühren. Wie konntest du gegen diese Regel verstoßen?” Der Mönch, der die Frau durch den Fluss getragen hatte, hörte sich die Vorwürfe des anderen ruhig an, antwortete besonnen und legte seine Gründe dar. Doch als der Jüngere seine Vorwürfe über eine Stunde lang fort führte, entgegnete er: “Ich habe die Frau vor einer Stunde am Fluss abgesetzt – warum trägst du sie immer noch mit dir herum?”
Zitiert nach einer Zen-Weisheit

AUGUST 2011

Der Mensch hat dreierlei Wege klug zu handeln: erstens durch Nachdenken, das ist der edelste, zweitens durch Nachahmen, das ist der leichteste, und drittens durch Erfahrung, das ist der bitterste.
Konfuzius

JULI 2011

Zwei auf einen Streich:
Die Welt wird nicht bedroht von den Menschen, die böse sind, sondern von denen, die das Böse zulassen.

Es ist schwieriger, eine vorgefasste Meinung zu zertrümmern als ein Atom.

Albert Einstein

JUNI 2011

Ein australischer Journalist interviewt den Dalai Lama und versucht, ihm einen Dalai-Lama-Witz nahe zu bringen. Leider kann der Dalai Lama ihm nicht folgen. Sie vielleicht?
„The Dalai Lama goes into a Pizzeria and asks the Pizza baker: „Can you make me one with all, please?“

MAI 2011

Die Wissenschaft* behauptet, Bewusstsein gäbe es nur in Verbindung mit Materie. Aber wer sagt, wie diese Materie aussieht?
Ein Meter achtzig groß und achtzig Kilo, Atom, String oder Spin-Schaum der Planck-Skala?
(man möge mir die Verallgemeinerung nachsehen)

APRIL 2011

Fukushima: ohne Worte…

MÄRZ 2011

Es ist ein spirituelles Gesetz, dass Gott niemals eine Tür schließt, ohne eine andere zu öffnen. Und der dazu gehörige Witz besagt, dass der Weg zwischen beiden Türen durch die Hölle führt.
Julia Cameron

FEBRUAR 2011

INKARNATIONSVERTRAG (Tipp: Es ist hilfreich, über jeden Satz einzeln nachzudenken.)

§1 Sie erhalten einen Körper. Dieser Körper ist neu und einmalig. Niemand sonst bekommt den gleichen.
§2 Sie erhalten ein Gehirn. Es kann nützlich sein, es zu benutzen.
§3 Sie erhalten ein Herz. Die besten Resultate erzielen Sie, wenn Hirn und Herz ausgewogen benutzt werden.
§4 Sie erhalten Lektionen. Niemand bekommt exakt dieselben Lektionen wie Sie oder kann sie Ihnen abnehmen.
§5 Sie können tun, was Sie wollen. Alles, was Sie anderen antun, kommt zu Ihnen zurück.
§6 Eine Lektion wird so lange wiederholt, bis sie begriffen wurde. (Auch inkarnationsübergreifend)
§7 Dieser Vertrag ist für alle gleich. Es gibt keine Privilegien, auch wenn einige das behaupten. (Handschriftliche Änderungen haben keine Gültigkeit.)
§8 Sie bekommen Spiegel, um zu lernen. Viele Spiegel sehen aus wie andere Körper. Sie sind dazu da, Ihnen etwas zu zeigen, das in Ihnen ist.
§9 Wenn Ihr Körper zerstört wird oder aufhört, zu funktionieren, bekommen Sie einen neuen. (Es kann zu Wartezeiten kommen.)
§10 Der Inkarnationsvertrag läuft erst aus, wenn alle Lektionen zu einem befriedigenden Ergebnis geführt haben.
§11 Was befriedigend ist, bestimmen Sie!

Nützliche Hinweise:

Ziel ist es nicht, beim Verlassen eines Körpers möglichst viel Geld zu haben.
Es gibt keinen Bonus für Berühmtheit oder Beliebtheit.
Sie müssen sich nicht an den Fehlern anderer orientieren.
Regeln sind dazu da, überprüft zu werden.
Behauptungen anderer über das Ziel können Ablenkungen sein.
Sie können nichts falsch machen. Es kann höchstens länger dauern.
Zeit ist eine Illusion!
Sie haben Zugriff auf alle Antworten über eine spezielle Verbindung in Ihrem Herzen.
Alles innerhalb des Schulungsraums reagiert auf Herzensausstrahlung.
Versuche, den Schulungsraum zu beschädigen, führen zu Einschränkungen.
Niemand kann Ihnen die Verantwortung abnehmen.
Gewalt führt niemals zu einer Lösung.
Es kann nützlich sein, darauf zu achten, welche Situationen sich wiederholen.
Drogen (legale und illegale) können die Wahrnehmung der Lektionen verfälschen.
Nur, weil alle sich auf eine Weise verhalten, muss das nicht bedeuten, dass es richtig ist.
Es gibt selten nur eine richtige Lösung.
Sie können einen Antrag auf Vergebung stellen.
Es gibt keine Extraklauseln für niemanden.
Sie werden geliebt. (Auch wenn Sie in der Bronx oder Somalia sind.) Alles andere ist Täuschung.
Lektionen sind besondere Gelegenheiten, sich zu entwickeln und keine böse Absicht.
Es kann riskant sein, seinen Körper anderen anzuvertrauen.
Andere in der Entwicklung zu behindern, bringt keinen Vorteil.
Sie bekommen (vorzugsweise während der Nachtstunden) Gelegenheit, den Körper zu verlassen.
Erinnerungen an Erfahrungen außerhalb des Körpers werden nicht im Körper bzw. Gehirn gespeichert.
Herumspielen an Ihrem Körper ist Ihr gutes Recht. An den Körpern anderer erfordert deren Einwilligung.
Abgucken ist sinnlos!
Wer Ihnen eine Lebensversicherung anbietet, ist ein Betrüger.
Das mutwillige Beenden einer Inkarnation führt zu viel unnützem Papierkram.
Wissenschaftliche Gutachten und heilige Schriften dienen der Verwirrung.
Es geht nicht darum, Erster zu sein.
Es geht nicht darum, cool auszusehen.
Niemand macht in Ihrer Situation eine bessere Figur als Sie.
Sie sind nicht der Einzige, der am Sinn des Inkarnationsvertrages zweifelt.
Da Sie diesem Vertrag zugestimmt haben, ist es unnütz, sich darüber zu beschweren, dass Sie hier sind.
(Jo Conrad, 15.03.2002)

 

JANUAR 2011

Scherbenreigen

Ich trage eure Scherben in mir
aus Glas
von gebrochenen Herzen oder
verwaisten Träumen der Vergangenheit.

Splitter um Splitter ziehe ich aus meiner Haut,
trage sie in jenen Raum
aus der Dunkelheit ins Licht
in dem sie sich zusammenfinden
zu einem großen Ganzen
aus dem mehr wird
als die Summe seiner Teile.

Ich trage meine Scherben aus mir
zu jenem Raum aus Licht
und füge sie zu Eurem Ganzen,
allein,
damit sie eins werden, alleins.

MR 20101109

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