Brucker Zentrum für Gesundheit

Naturheilpraxis Martina Räke

Dezember 2014
(zur Abwechslung mal ein verständliches Gedicht von mir…)
Winter-Tagundnachtgleiche
Zuckerbäcker-Wintertraum
blinkt aus
silbermilch’gem Schaum
wogt wie
Brandung an die Ufer
unsres irdischen Geschicks.

Tag und Nacht
erhalten schwebend
gleich Gewicht
und erstatten uns Bericht
über Wachs- und Sternenlichtern
von Vergänglichkeit
und Werden
überall –
so auch auf Erden.
MR 20131221

November 2014

Erntedank
mit dem gesang
meiner füße
stampfe ich
das korn
in mutter erde.
hab dank.
MR 20140421

Oktober 2014

Für alle Schriftsteller unter uns:
Ein Buch muss die Axt sein
für das gefrorene Meer in uns.
Franz Kafka

September 2014

Zum Zitattext von August 2014 zitiere ich hier mich selbst, und zwar aus dem Vorwort meines Schüßlersalze-Buches:
In unserer Zeit, wo sich Physik und Metaphysik einander nähern und mit Sicherheit in der Zukunft einmal zusammen finden werden, gab mir die Erkenntnis der Physik, dass Licht sowohl Welle als auch gleichzeitig Korpuskel ist, die Möglichkeit, meine individuelle Sichtweise des Lebens in meine therapeutische Arbeit einfließen zu lassen.
Insbesondere die Tatsache, dass es die Sichtweise des Betrachtenden ist, die darüber entscheidet, ob wir ein Photon als Welle oder Teilchen wahr nehmen, hat so weitreichende Konsequenzen, dass sie sich mir bis heute noch nicht in Gänze erschlossen haben.
Betrachte ich das Photon als Welle, kann ich seinen Aufenthaltsort exakt bestimmen. Als Teilchen kann ich nur seine Energie oder Frequenz, niemals jedoch seinen Ort bestimmen, ohne diesen durch einen Impuls zu verändern. Bis zu dem Zeitpunkt, zu dem ein Stephen Hawking selbst oder einer seiner geistigen Nachfahren uns das Bindeglied zwischen Teilchen und Welle liefern wird, werden wir uns eingestehen müssen, dass unsere Wahrnehmung stets der „Relativität“ unterliegt.
MR 2013

August 2014

Der erste Trunk aus dem Becher der Naturwissenschaft macht atheistisch, aber auf dem Grund des Bechers wartet Gott.
Werner Heisenberg (1901-1976)
Anmerkung: Werner Heisenberg kann als Begründer der Subjektitätstheorie gelten, denn durch seine Erkenntnisse aus der Unschärferelation aus dem Jahre 1928 wissen wir heute, dass die Erwartungshaltung eines Beobachters in einem Experiment bestimmt, was er beobachtet, sieht erkennt und was geschieht (siehe hierzu den Gedanken vom September 2014)

Juli 2014

Der jüngere Mensch fragt: Wer bin ich?
Der ältere Mensch fragt: Wer bin ich wirklich?
MR 20140520

Juni 2014

Besitzt du Erfahrungen – oder besitzen Sie dich.
MR 20140520

Mai 2014

Heil werden wir, wenn wir das Heile (oder die Heiligkeit) im anderen erkennen – wie in uns selbst
MR 20140519

April 2014

Ein Indianer reiste mit dem Bus. Mehrere Male bat er darum, aussteigen zu dürfen und setzte sich an den Wegesrand. Erst nach einer Weile erhob er sich wieder und setzte die Reise mit dem Bus fort. Beim dritten Mal fragte ihn der Busfahrer, was er denn da tue.
„Ich warte auf meine Seele. Sie ist nicht so schnell wie der Bus.“
Indianische Geschichte

März 2014

Der kürzeste Weg zu sich selbst führt um die Welt herum.
Hermann Graf Keyserling, Reisetagebuch eines Philosophen

Februar 2014

Einer wissenschaftlichen Studie zufolge wedeln glückliche Hunde nach rechts, schlecht gelaunte nach links.
(Frage: Sind menschliche Rückschlüsse erlaubt?)
(Andere Frage): Wenn Menschen Rechts- oder Linkshänder sein können, könnten sich Hunde dann in Links- oder Rechtswedler unterteilen?
MR 20131108

Januar 2014

Wer nicht Herr/in seiner selbst ist, ist Diener/in von allen. Wer Herr/in seiner selbst ist, dient nur dem Einen.
MR 20131201

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